Gruppen- und Beratungs-Termine

Nach und nach können jetzt wieder persönliche Gesprächstermine angeboten werden. Wir werden die Informationen auf dieser Website so aktuell wie nur möglich halten. Bitte schauen Sie wegen der unterschiedlichen örtlichen Gegebenheiten auf die jeweiligen Seiten der Gruppen und  Beratungsstellen.

Durch die aktuelle Krisen-Situation sind kurzfristige und auch unvorhersehbare Änderungen möglich. Deshalb rufen Sie bitte im Zweifelsfall Ihre Berater*in / Gruppenleiter*in vor einem persönlichen Besuch an oder fragen Sie per E-Mail nach.

Die allgemeinen Verhaltensregeln der Corona-Zeit (Hygiene, Abstand halten usw.) gelten natürlich auch für die ASS. Bitte bringen Sie in jedem Fall einen Mundschutz mit und kommen Sie nicht, wenn Sie eine Erkältungskrankheit haben.

Selbstverständlich besteht weiterhin die Möglichkeit einer telefonischen Beratung (Rückruf) bzw. per E-Mail durch unsere Berater/Gruppenleiter*innen.

Erste persönliche Gespräche wieder möglich

Wir freuen uns, ankündigen zu können, dass sich erste Lockerungen der Einschränkungen auch bei den A.S.S.-Beratungen und -Gruppen ab Ende Mai/Anfang Juni abzeichnen. Dies wird schrittweise geschehen, was unter anderem von den unterschiedlichen örtlichen Gegebenheiten abhängt. Wir halten Sie über Änderungen auf dem Laufenden. Erste Änderungen gibt es in Reinheim und Ober-Ramstadt, bitte entnehmen Sie konkrete Angaben den entsprechenden Infoseiten.

Selbstverständlich besteht weiterhin die Möglichkeit einer telefonischen Beratung (Rückruf) bzw. per E-Mail durch unsere Berater/Gruppenleiter*innen.

DHS Jahrbuch Sucht 2020 ist erschienen

Zahlen und Fakten zu Suchtmittelkonsum und -verhalten

Das im April 2020 erschienene DHS Jahrbuch Sucht 2020 der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) liefert die neuesten Zahlen und Fakten zum Konsum legaler und illegaler Drogen in Deutschland. Renommierte Expertinnen und Experten aus Forschung und Praxis informieren über aktuelle Trends bei einzelnen Suchtstoffen, zu abhängigem Verhalten und über die Versorgung Suchtkranker.

ASS-Gruppen und Beratungen

Bis auf weiteres finden keine persönlichen Gespräche in den Beratungsstellen und keine Gruppentreffen statt.

Es besteht jedoch die Möglichkeit einer telefonischen Beratung (Rückruf) bzw. per E-Mail zu jedem unserer Berater/Gruppenleiter.

In der Hoffnung, dass wir unserem gewohnten Alltag bald wieder nachgehen können, wünschen wir Ihnen Gesundheit.

Achtung: Absage aller Termine im Elisabethenstift bis einschließlich 30. April 2020

Wie wir soeben erfahren, können wir bis auf weiteres keine Termine in den Räumen des Elisabethenstiftes anbieten.

Aufgrund der aktuellen Situation zur Verbreitung des Corona-Virus ist die Klinik von der Konzernleitung verpflichtet worden, bis zunächst zum 30.04.2020 alle Veranstaltungen mit externen Besuchern auf dem Klinikgelände abzusagen.

Die A.S.S. bemüht sich, kurzfristig eine andere Lösung zu finden und wird an dieser Stelle weiter darüber informieren. Bitte nutzen Sie die angegebenen Telefon- und E-Mail-Kontakte!

Beim Verzicht zählt jeder Tag

Das passiert, wenn Sie auf Alkohol verzichten – nach 1, 7, 30 oder 365 Tagen. Weniger Alkohol zu trinken: Das nehmen sich viele Menschen immer dann vor, wenn sie glauben, es übertrieben zu haben. Sie beschließen zumindest eine Pause vom Alkohol, damit sich der Körper und vor allem die Leber erholen können. Das gelingt tatsächlich erstaunlich schnell – und nicht nur zur Fastenzeit.                             weiterlesen bei focus-online

„Das Erste ist die Einsicht“

GROSS-GERAU – „Ein bisschen trinken – das funktioniert nicht. Das ist genauso absurd wie zu sagen, man sei ein bisschen schwanger“, stellt Reinhold Schönhaber (64) klar. Wer abhängiger Trinker war, wer also keine Kontrolle über seinen Alkoholkonsum hatte, müsse konsequent die Finger davon lassen, wenn er den Kreislauf durchbrechen wolle, sagt er.

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„Alkohol ist doch nichts anderes als Kiffen! Oder doch?“

Bei schönstem Frühlingswetter trafen sich am 6. April 2019 ca. 80 Besucher im Bürgerhaus „St. Stephan“, das die Stadt Griesheim für diesen Anlass dankenswerter Weise wieder zur Verfügung stellte. In diesem Jahr fand der ASS-Begegnungstag, bei dem sich die Mitglieder der 11 Motivations- und Festigungsgruppen auch gebietsübergreifend kennenlernen sollen,  zum 27. Mal statt.

In ihren Grußworten drückten u.a. Volker Weyel vom KPRD (Kommunaler Präventionsrat der Stadt Darmstadt), Detlef Betz im Namen der ELAS und des Diakonischen Werkes (rechts im Bild), Dipl.-Psych. Nica Böttcher von der Salus-Klinik Friedrichsdorf sowie Rudi Stadler von der Hessischen Landeskonferenz Suchtselbsthilfe (HLS) und der Ehrenvorsitzende der ASS, Herbert Everts, ihre Verbundenheit mit der ASS sowie ihren Dank für die geleistete Arbeit aus. Der Vorsitzende der ASS, Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist IMG_3948-2-1024x683.jpgHajo von Uffel (links im Bild), erläuterte den Grund für das Thema des Tages: Immer mehr muss sich die Suchtkrankenhilfe auch mit anderen Drogen als Alkohol beschäftigen. In weiser Voraussicht haben die Gründer den Verein vor 35 Jahren „Alkohol- und Suchtselbsthilfe“ genannt, denn: Der reine Alkoholiker ist mittlerweile fast eine Seltenheit. Daher sollte dieser Begegnungstag einmal über andere Drogen informieren.

Frau Dipl. Psych. Kerstin Rös, Suchttherapeutin an der Salus-Klinik Friedrichsdorf, gab in ihrem Fachvortrag  „Alkohol ist doch nichts anderes als Kiffen! Oder doch?“ einen hoch interessanten Überblick über die Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen Konsum/enten verschiedener Drogen im Vergleich zum Alkohol. Laut einem Weltdrogenbericht der UN von 2018 sind Cannabis, Heroin und Kokain auf dem Vormarsch, wobei weltweit keine Droge so häufig konsumiert wird wie Cannabis. So haben im Jahr 2016 rund 192 Millionen Männer und Frauen Cannabis konsumiert, das sind 16% mehr als im Jahr zuvor. In Deutschland war in diesem Zeitraum ein starker Anstieg des Konsums bei 45-64jährigen zu verzeichnen. Im Jahr 2016 gab es 25 Millionen oder rund zehn Prozent mehr Erstkonsumenten.

Weitere Hauptpunkte des Vortrages waren:

  • Definition von Drogen 

  • Einteilung psychoaktiver Substanzen

  • Produkte und Konsumformen

  • Warum nehmen Menschen Drogen?

  • Mischkonsummuster

  • Vorstellung einzelner illegaler Suchtmittel

  • Therapieinhalte bei polyvalenter Abhängigkeit

  • Exkurs: Hilfe im Internet www.drugcom.de

 

Bei Kaffee und leckeren selbst gebackenen Kuchen und Torten klang der diesjährige Begegnungstag aus.

Die A.S.S. ist (fast) immer für Sie da

… sogar an Feiertagen:

Am Karfreitag (19.4.2019) können Sie die Gruppe und die Beratung im Darmstädter Agaplesion Elisabethenstift besuchen.

Das Gleiche gilt für die Gruppe und Beratung in Groß-Gerau.

Am Ostermontag (22.4.2019) trifft sich die die Gruppe in Griesheim, auch Einzelberatung ist möglich.