Archiv der Kategorie: ASS Nachrichten

Beratung und Gruppen im Agaplesion Elisabethenstift

Heute können wir Ihnen mitteilen, dass ab Mittwoch den 29. Juli 2020  Beratung und Gruppen wieder wie üblich im Agaplesion Elisabethenstift / Luise-Karte-Haus stattfinden. Es gelten hier diese Verhaltensregeln:
  • Bitte betreten Sie das Haus nur durch den Haupteingang und desinfizieren Sie dort Ihre Hände.
  • Auch während der Beratungs- bzw. Gruppengespräche gilt Maskenpflicht, der Mindestabstand von 1,5 m muss eingehalten werden.
  • Und: jeder Besucher des Hauses muss einen Bogen  mit Namen, Adresse etc. ausfüllen. Das E-Stift bewahrt diese Unterlagen auf und vernichtet sie nach vier Wochen.

Viele Pflichten, gewiss. Doch unsere Gesundheit und die unserer Mitmenschen soll es uns wert sein, achtsam miteinander umzugehen. Wir freuen uns auf Sie!

Gruppen- und Beratungs-Termine

Nach und nach können jetzt wieder persönliche Gesprächstermine angeboten werden. Wir werden die Informationen auf dieser Website so aktuell wie nur möglich halten. Bitte schauen Sie wegen der unterschiedlichen örtlichen Gegebenheiten auf die jeweiligen Seiten der Gruppen und  Beratungsstellen.

Weiterhin sind kurzfristige und auch unvorhersehbare Änderungen möglich. Deshalb rufen Sie bitte im Zweifelsfall Ihre Berater*in / Gruppenleiter*in vor einem persönlichen Besuch an oder fragen Sie per E-Mail nach.

Die allgemeinen Verhaltensregeln der Corona-Zeit (Hygiene, Abstand halten usw.) gelten natürlich auch für die ASS. Bitte bringen Sie in jedem Fall einen Mundschutz mit und kommen Sie nicht, wenn Sie eine Erkältungskrankheit haben.

Selbstverständlich besteht nach wie vor die Möglichkeit einer telefonischen Beratung (Rückruf) bzw. per E-Mail durch unsere Berater/Gruppenleiter*innen.

Treffen der ASS E-Stift-Gruppen im Ersatzquartier

Es ist soweit: Wir können ab sofort mit unseren Treffen (Mi, Do und Fr) im Ersatzquartier beginnen. Lediglich am 23.7.20 (Donnerstag Frauengruppe) sind die Räume bereits vergeben.
Wir treffen uns im Erdgeschoss der Villa, die auf dem Eckgrundstück gegenüber dem Luise-Karte-Haus steht. Der Eingang befindet sich Prinz-Christians-Weg 11. Da den Eingang ins Haus reingehen. Geradeaus weiter kommt man direkt in den Gruppenraum.
Es dürfen maximal 11 Personen in den Raum. Auf den Sicherheitsabstand ist zu achten.
Beim Betreten des Hauses muss Mund/Nasenschutz getragen werden, der dann am Sitzplatz abgelegt werden darf.
Falls mehr als 11 Personen kommen, kann man vom Gruppenraum aus direkt in den Garten gehen. Das sehen wir aber dann.
Wir müssen außer unserer üblichen Anwesenheitsliste zusätzlich eine Kontaktadressenliste ausfüllen, die wir im Bedarfsfall an das Gesundheitsamt weitergeben. Andernfalls wird sie nach 30 Tagen vernichtet.
Ich weiß, die ganzen Vorsichtsmaßnahmen sind etwas lästig. Wir müssen sie aber einhalten, um die Erlaubnis, uns da zu treffen, nicht aufs Spiel zu setzen. Außerdem haben sie ja geholfen, dass wir bis dato in Deutschland relativ glimpflich davongekommen sind.
Ich hoffe, wir können uns ab August wieder im Luise-Karte-Haus treffen, Hajo von Uffel

„Alkohol ist doch nichts anderes als Kiffen! Oder doch?“

Bei schönstem Frühlingswetter trafen sich am 6. April 2019 ca. 80 Besucher im Bürgerhaus „St. Stephan“, das die Stadt Griesheim für diesen Anlass dankenswerter Weise wieder zur Verfügung stellte. In diesem Jahr fand der ASS-Begegnungstag, bei dem sich die Mitglieder der 11 Motivations- und Festigungsgruppen auch gebietsübergreifend kennenlernen sollen,  zum 27. Mal statt.

In ihren Grußworten drückten u.a. Volker Weyel vom KPRD (Kommunaler Präventionsrat der Stadt Darmstadt), Detlef Betz im Namen der ELAS und des Diakonischen Werkes (rechts im Bild), Dipl.-Psych. Nica Böttcher von der Salus-Klinik Friedrichsdorf sowie Rudi Stadler von der Hessischen Landeskonferenz Suchtselbsthilfe (HLS) und der Ehrenvorsitzende der ASS, Herbert Everts, ihre Verbundenheit mit der ASS sowie ihren Dank für die geleistete Arbeit aus. Der Vorsitzende der ASS, Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist IMG_3948-2-1024x683.jpgHajo von Uffel (links im Bild), erläuterte den Grund für das Thema des Tages: Immer mehr muss sich die Suchtkrankenhilfe auch mit anderen Drogen als Alkohol beschäftigen. In weiser Voraussicht haben die Gründer den Verein vor 35 Jahren „Alkohol- und Suchtselbsthilfe“ genannt, denn: Der reine Alkoholiker ist mittlerweile fast eine Seltenheit. Daher sollte dieser Begegnungstag einmal über andere Drogen informieren.

Frau Dipl. Psych. Kerstin Rös, Suchttherapeutin an der Salus-Klinik Friedrichsdorf, gab in ihrem Fachvortrag  „Alkohol ist doch nichts anderes als Kiffen! Oder doch?“ einen hoch interessanten Überblick über die Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen Konsum/enten verschiedener Drogen im Vergleich zum Alkohol. Laut einem Weltdrogenbericht der UN von 2018 sind Cannabis, Heroin und Kokain auf dem Vormarsch, wobei weltweit keine Droge so häufig konsumiert wird wie Cannabis. So haben im Jahr 2016 rund 192 Millionen Männer und Frauen Cannabis konsumiert, das sind 16% mehr als im Jahr zuvor. In Deutschland war in diesem Zeitraum ein starker Anstieg des Konsums bei 45-64jährigen zu verzeichnen. Im Jahr 2016 gab es 25 Millionen oder rund zehn Prozent mehr Erstkonsumenten.

Weitere Hauptpunkte des Vortrages waren:

  • Definition von Drogen 

  • Einteilung psychoaktiver Substanzen

  • Produkte und Konsumformen

  • Warum nehmen Menschen Drogen?

  • Mischkonsummuster

  • Vorstellung einzelner illegaler Suchtmittel

  • Therapieinhalte bei polyvalenter Abhängigkeit

  • Exkurs: Hilfe im Internet www.drugcom.de

 

Bei Kaffee und leckeren selbst gebackenen Kuchen und Torten klang der diesjährige Begegnungstag aus.

Die A.S.S. ist (fast) immer für Sie da

… sogar an Feiertagen:

Am Karfreitag (19.4.2019) können Sie die Gruppe und die Beratung im Darmstädter Agaplesion Elisabethenstift besuchen.

Das Gleiche gilt für die Gruppe und Beratung in Groß-Gerau.

Am Ostermontag (22.4.2019) trifft sich die die Gruppe in Griesheim, auch Einzelberatung ist möglich.

Selbsthilfetag: Gruppen aus dem Kreis stellen sich auf dem Groß-Gerauer Sandböhl vor

von Charlotte Martin 04.06.2018

GROSS-GERAU – „Auf vielen Händen ist keine Last zu schwer“: Der Satz pointiert, worum es den rund 50 Selbsthilfegruppen im Kreis geht. Als sich am Samstag ein gutes Dutzend davon sowie kooperierende, soziale und karitative Organisationen auf dem Groß-Gerauer Sandböhl präsentierten, waren die ermunternden Worte auf Papiertaschentüchern der Seelsorge in Notfällen (SIN) zu lesen. Und doch schienen sie maßgeschneidert für alle, die unter Pavillons ihre Gruppe vorstellten – unter anderem die Diabetiker-Selbsthilfegruppe, die Alkohol- und Suchtselbsthilfe (ASS), die Psycholotsen oder die Angehörigengruppe psychisch Kranker.

Weiterlesen:

 

26. Begegnungstag der Alkohol- und Suchtselbsthilfe e.V.

Am Samstag den 14. April 2018 fand die Veranstaltung, bei der sich die Mitglieder der 11 Motivations- und Festigungsgruppen auch gebietsübergreifend kennenlernen sollen, zum 26. Mal statt. Die Stadt Griesheim hat dem Verein dankenswerter Weise wieder das Bürgerhaus „St.Stephan“ zur Verfügung gestellt. Das Thema für den Tag lautete diesmal:

„Das fetale Alkoholsymdrom – eine vermeidbare Behinderung“.

Frau Katrin Lepke vom Verein „FASD Deutschland“ berichtete in ihrem Vortrag über die möglichen schlimmen Auswirkungen auf das ungeborene Kind bei Alkoholkonsum in der Schwangerschaft. Sie selbst hat ein geschädigtes Kind adoptiert, außerdem leben in ihrer Familie zwei weitere Pflegekinder, die unter diesem Syndrom leiden.

Doch trotz des ernsten Themas kam auch die „Begegnung“ nicht zu kurz, und am Nachmittag klang die Veranstaltung bei Kaffee und Kuchen aus.