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Wir sind weiterhin für Sie da: Die ASS in Zeiten der Pandemie

Nach diesem ereignisreichen Jahr schaut man wohl lieber nach vorn als zurück. Die Corona Pandemie hat auch die Aktivitäten der ASS ganz erheblich eingeschränkt und erschwert. Bereits Anfang März mussten wir den Gruppenbetrieb in mehreren Orten einstellen, weil uns die Gruppenräume nicht mehr zur Verfügung standen. Auch die Einzelberatung war davon betroffen. Die damit befassten Berater haben es jedoch mit viel Engagement geschafft, Ausweichmöglichkeiten zu finden und so wieder vielen Klient*innen Wege aus der Sucht aufzuzeigen. Am Jahresanfang waren wir über die Einschränkungen etwas empört, weil uns das ganze Ausmaß der Pandemie noch nicht so gegenwärtig war. Heute ist der Gruppenbetrieb aktuell gänzlich eingestellt. Vereinzelt wird er durch Telefonkonferenzen und Zoom-Meetings ersetzt. Es ist jedoch einhellige Meinung, dass dies nur ein Notbehelf sein kann.

Die Einzelberater sind weiter bemüht, alle Anfragen zu bearbeiten und persönliche Einzelgespräche zu führen. Hierfür stehen auch die Gruppenleiter bereit.

Dies ist nicht nur wegen der gestiegenen Zahl der Anfragen mit erhöhtem Aufwand verbunden, auch nach Örtlichkeiten für die Gespräche muss gesucht werden und weitere Wege sind zu bewältigen. So gehen wir nachdenklich in die bevorstehende Weihnachtszeit und hoffen auf ein Abflauen des Pandemiegeschehens. Damit wir wieder uneingeschränkt für unsere Klient*innen tätig werden können.

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein hoffentlich gesundes neues Jahr!

Hajo von Uffel

1.Vorsitzender

Corona-Maßnahmen

Wie durch die Medien zu erfahren war, hat die Konferenz der Ministerpräsidenten zur Eindämmung der Corona-Infektionswelle Maßnahmen beschlossen, die uns als Selbsthilfeorganisation direkt betreffen.

So müssen wir leider bis auf Weiteres unsere Gruppentreffen absagen. Auch die persönliche Beratung in den Beratungsstellen kann vorerst nicht mehr stattfinden.

Wir sind weiterhin telefonisch und per E-Mail unter den hier angegebenen  Kontaktmöglichkeiten zu erreichen und hoffen, dass wir bald – mit aller gebotenen Vorsicht – unsere gewohnte Tätigkeit wieder aufnehmen können.

Ihre Alkohol- und Suchtselbsthilfe e.V.

Erklärvideo für Geflüchtete: „Warum kann Alkohol für mich gefährlich werden?“ (German)

Das Erklärvideo der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen e.V. (HLS) wendet sich an geflüchtete Menschen. Unter der Überschrift „Warum kann Alkohol für mich gefährlich werden?“ wird in fünf Sprachversionen (Deutsch, Englisch, Arabisch, Dari und Tigrinya) erklärt, weshalb der Konsum von Alkohol gerade bei geflüchteten Menschen mit gesundheitlichen Gefahren verbunden ist – wenn sie aufgrund fehlender Erfahrung im Umgang mit Alkohol die Wirkungen nicht einschätzen können oder sie ihn, aufgrund ihrer traumatischen Erfahrungen, als Beruhigungs- und Betäubungsmittel einsetzen.

Das Erklärvideo wurde mit finanzieller Unterstützung des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration erstellt.

und ist hier in weiteren Sprachen verfügbar (Englisch, Arabisch, Dari, Tigrinya).

Erklärvideo für Geflüchtete: „Warum kann Cannabis für mich gefährlich werden?“ (German)

In 90 Sekunden erläutert das Erklärvideo Gefahren und Risiken von kontinuierlichem Cannabiskonsum, vermittelt Kenntnisse über die Illegalität und die damit einhergehende strafrechtliche Verfolgung bei Anbau, Besitz und Handel von Cannabis in Deutschland und zeigt Unterstützungsangebote für Betroffene auf.

Die Techniker Krankenkasse (TK) in Hessen hat die Filmentwicklung im Rahmen der Selbsthilfeförderung unterstützt.

Das Video ist hier auch in anderen Sprachen verfügbar (Englisch, Arabisch, Dari, Tigrinya)

Erklärvideo für Geflüchtete: „Warum können Medikamente auch schaden?“ (German)

Traumatische Erlebnisse, gesundheitliche Beschwerden sowie fehlende Kenntnisse über die unterschiedlichen Wirkungsweisen von Arzneimitteln führen insbesondere bei jungen geflüchteten Frauen häufig zu einem hochdosierten und kontinuierlichen Konsum von Schmerz-, Schlaf- und Beruhigungsmitteln mit der Gefahr einer daraus resultierenden Abhängigkeit.

Anhand des Erklärvideos wird vermittelt, warum Medikamente auch schaden können, ärztlich verordnet werden müssen, nicht an Kinder weitergegeben werden dürfen und wo Betroffene Hilfen finden.

Die Techniker Krankenkasse (TK) in Hessen hat die Filmentwicklung im Rahmen der Selbsthilfeförderung unterstützt.

Das Video ist hier auch in anderen Sprachen verfügbar (Englisch, Arabisch, Dari, Tigrinya).

Ich weiss nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll.

Georg Christoph Lichtenberg

DHS Jahrbuch Sucht 2020 ist erschienen

Zahlen und Fakten zu Suchtmittelkonsum und -verhalten

Das im April 2020 erschienene DHS Jahrbuch Sucht 2020 der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) liefert die neuesten Zahlen und Fakten zum Konsum legaler und illegaler Drogen in Deutschland. Renommierte Expertinnen und Experten aus Forschung und Praxis informieren über aktuelle Trends bei einzelnen Suchtstoffen, zu abhängigem Verhalten und über die Versorgung Suchtkranker.

Beim Verzicht zählt jeder Tag

Das passiert, wenn Sie auf Alkohol verzichten – nach 1, 7, 30 oder 365 Tagen. Weniger Alkohol zu trinken: Das nehmen sich viele Menschen immer dann vor, wenn sie glauben, es übertrieben zu haben. Sie beschließen zumindest eine Pause vom Alkohol, damit sich der Körper und vor allem die Leber erholen können. Das gelingt tatsächlich erstaunlich schnell – und nicht nur zur Fastenzeit.                             weiterlesen bei focus-online

„Das Erste ist die Einsicht“

GROSS-GERAU – „Ein bisschen trinken – das funktioniert nicht. Das ist genauso absurd wie zu sagen, man sei ein bisschen schwanger“, stellt Reinhold Schönhaber (64) klar. Wer abhängiger Trinker war, wer also keine Kontrolle über seinen Alkoholkonsum hatte, müsse konsequent die Finger davon lassen, wenn er den Kreislauf durchbrechen wolle, sagt er.

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