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ASS-Gruppen und Beratungen

Bis auf weiteres finden keine persönlichen Gespräche in den Beratungsstellen und keine Gruppentreffen statt.

Es besteht jedoch die Möglichkeit einer telefonischen Beratung (Rückruf) bzw. per E-Mail zu jedem unserer Berater/Gruppenleiter.

In der Hoffnung, dass wir unserem gewohnten Alltag bald wieder nachgehen können, wünschen wir Ihnen Gesundheit.

Achtung: Absage aller Termine im Elisabethenstift bis einschließlich 30. April 2020

Wie wir soeben erfahren, können wir bis auf weiteres keine Termine in den Räumen des Elisabethenstiftes anbieten.

Aufgrund der aktuellen Situation zur Verbreitung des Corona-Virus ist die Klinik von der Konzernleitung verpflichtet worden, bis zunächst zum 30.04.2020 alle Veranstaltungen mit externen Besuchern auf dem Klinikgelände abzusagen.

Die A.S.S. bemüht sich, kurzfristig eine andere Lösung zu finden und wird an dieser Stelle weiter darüber informieren. Bitte nutzen Sie die angegebenen Telefon- und E-Mail-Kontakte!

Beim Verzicht zählt jeder Tag

Das passiert, wenn Sie auf Alkohol verzichten – nach 1, 7, 30 oder 365 Tagen. Weniger Alkohol zu trinken: Das nehmen sich viele Menschen immer dann vor, wenn sie glauben, es übertrieben zu haben. Sie beschließen zumindest eine Pause vom Alkohol, damit sich der Körper und vor allem die Leber erholen können. Das gelingt tatsächlich erstaunlich schnell – und nicht nur zur Fastenzeit.                             weiterlesen bei focus-online

„Das Erste ist die Einsicht“

GROSS-GERAU – „Ein bisschen trinken – das funktioniert nicht. Das ist genauso absurd wie zu sagen, man sei ein bisschen schwanger“, stellt Reinhold Schönhaber (64) klar. Wer abhängiger Trinker war, wer also keine Kontrolle über seinen Alkoholkonsum hatte, müsse konsequent die Finger davon lassen, wenn er den Kreislauf durchbrechen wolle, sagt er.

Mehr lesen:

Jahrbuch Sucht 2019 erschienen

Am 17. April 2019 hat die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen das Jahrbuch Sucht 2019 veröffentlicht. Die Publikation enthält die neuesten Zahlen, Fakten und Trends zum Konsum legaler und illegaler Drogen sowie zu abhängigem Verhalten. Als aktuelles Thema wird der pathologische PC- und Internetgebrauch aufgegriffen.

„Alkohol ist doch nichts anderes als Kiffen! Oder doch?“

Bei schönstem Frühlingswetter trafen sich am 6. April 2019 ca. 80 Besucher im Bürgerhaus „St. Stephan“, das die Stadt Griesheim für diesen Anlass dankenswerter Weise wieder zur Verfügung stellte. In diesem Jahr fand der ASS-Begegnungstag, bei dem sich die Mitglieder der 11 Motivations- und Festigungsgruppen auch gebietsübergreifend kennenlernen sollen,  zum 27. Mal statt.

In ihren Grußworten drückten u.a. Volker Weyel vom KPRD (Kommunaler Präventionsrat der Stadt Darmstadt), Detlef Betz im Namen der ELAS und des Diakonischen Werkes (rechts im Bild), Dipl.-Psych. Nica Böttcher von der Salus-Klinik Friedrichsdorf sowie Rudi Stadler von der Hessischen Landeskonferenz Suchtselbsthilfe (HLS) und der Ehrenvorsitzende der ASS, Herbert Everts, ihre Verbundenheit mit der ASS sowie ihren Dank für die geleistete Arbeit aus. Der Vorsitzende der ASS, Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist IMG_3948-2-1024x683.jpgHajo von Uffel (links im Bild), erläuterte den Grund für das Thema des Tages: Immer mehr muss sich die Suchtkrankenhilfe auch mit anderen Drogen als Alkohol beschäftigen. In weiser Voraussicht haben die Gründer den Verein vor 35 Jahren „Alkohol- und Suchtselbsthilfe“ genannt, denn: Der reine Alkoholiker ist mittlerweile fast eine Seltenheit. Daher sollte dieser Begegnungstag einmal über andere Drogen informieren.

Frau Dipl. Psych. Kerstin Rös, Suchttherapeutin an der Salus-Klinik Friedrichsdorf, gab in ihrem Fachvortrag  „Alkohol ist doch nichts anderes als Kiffen! Oder doch?“ einen hoch interessanten Überblick über die Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen Konsum/enten verschiedener Drogen im Vergleich zum Alkohol. Laut einem Weltdrogenbericht der UN von 2018 sind Cannabis, Heroin und Kokain auf dem Vormarsch, wobei weltweit keine Droge so häufig konsumiert wird wie Cannabis. So haben im Jahr 2016 rund 192 Millionen Männer und Frauen Cannabis konsumiert, das sind 16% mehr als im Jahr zuvor. In Deutschland war in diesem Zeitraum ein starker Anstieg des Konsums bei 45-64jährigen zu verzeichnen. Im Jahr 2016 gab es 25 Millionen oder rund zehn Prozent mehr Erstkonsumenten.

Weitere Hauptpunkte des Vortrages waren:

  • Definition von Drogen 

  • Einteilung psychoaktiver Substanzen

  • Produkte und Konsumformen

  • Warum nehmen Menschen Drogen?

  • Mischkonsummuster

  • Vorstellung einzelner illegaler Suchtmittel

  • Therapieinhalte bei polyvalenter Abhängigkeit

  • Exkurs: Hilfe im Internet www.drugcom.de

 

Bei Kaffee und leckeren selbst gebackenen Kuchen und Torten klang der diesjährige Begegnungstag aus.

Die A.S.S. ist (fast) immer für Sie da

… sogar an Feiertagen:

Am Karfreitag (19.4.2019) können Sie die Gruppe und die Beratung im Darmstädter Agaplesion Elisabethenstift besuchen.

Das Gleiche gilt für die Gruppe und Beratung in Groß-Gerau.

Am Ostermontag (22.4.2019) trifft sich die die Gruppe in Griesheim, auch Einzelberatung ist möglich.

Über das Trinken und das Glück

Eine Buchempfehlung

„Lange Zeit gehörte das Trinken völlig selbstverständlich zu meinem Leben. Manchmal fragte ich mich, ob ich nicht dabei war, eine Schwelle zu übertreten, doch meistens war die Rechtfertigung so griffbereit wie das nächste Glas Wein. Bis mir irgendwann klar wurde, dass ich längst dabei war, mein Leben zu zerstören – und mir Hilfe suchte. In „Nüchtern“ erzähle ich von den Mechanismen der Selbsttäuschung, die es so vielen Menschen erlauben, ihr Alkoholproblem zu ignorieren. Ich gehe dem neuen medizinischen und neurologischen Forschungen über Abhängigkeit nach. Und ich frage, warum sich eine Gesellschaft eine Droge gestattet und zugleich diejenigen stigmatisiert, die damit nicht umgehen können. „Nüchtern“ ist meine Geschichte. Es ist die Geschichte eines Glücks.“

DANIEL SCHREIBER: NÜCHTERN. Über das Trinken und das Glück

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